:: Das neue kulturelle Zentrum in Swisttal Morenhoven ::

Künstler der letzten Jahrzehnte Kulturzentrum kreaforum Morenhoven

Das kulturelle Angebot 2019

- Programmbeschreibungen -

 

Benjamin Bosbach: „Der gute Ton von Morenhoven“

St. Nikolaus, Morenhoven.

Benjamin Bosbach erklärt die Weil-Orgel in St. Nikolaus und zeigt, was in ihr steckt. Ein wahres Kleinod wird an diesem Abend hörbar und auch sichtbar werden. Schließlich ist die 1840 von den Gebrüdern Weil aus Neuwied gebaute Orgel die einzige in ganz Swisttal, die sich in einem klassizistischen Gehäuse zeigen kann. Der damalige Morenhovener Pfarrer Adolph Scheben zahlte von den rund 976 Talern, die die Orgel kostete, 769 Taler aus seinen privaten Mitteln. Und somit kann dieses Schmuckstück seit nunmehr 178 Jahren die Morenhovener Kirchenbesucher erfreuen.

Samstag, 02. Februar 2019 um 18:30 Uhr
(in St. Nikolaus, Morenhoven)

Eintritt frei, Spenden erbeten!

Anschließend Beginn des Vorverkaufs für die Besichtigung der Firma Orgelbau Klais in Bonn
am 16. März 2019 / 23. März. 2019.

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Marius Schulten: „Die Jesuitenbibliothek in Bad Münstereifel“

Jesuitenbibliothek Bad Münstereifel.

Nach einem Einführungsfilm über die Jesuitenbibliothek und die Entstehung des Sammelbands wird uns der ehemalige Kustos der Jesuitenbibliothek, Herr Marius Schulten, einen Einblick in den großartigen Bestand der Bibliothek geben. Und da finden sich unglaubliche Literatur-Schätze! Für die Rheinbacher Geschichte von großer Bedeutung ist Hermann Löhers „Hochnötige Unterthanige Wemütige Klage Der Frommen Unschültigen“, die er 1676 im Alter von 80 Jahren auf 600 Druckseiten in Amsterdam verfasst hat: Das Buch ist eine flammende Anklage gegen die Hexenverfolgung. In Rheinbach war Löhers Familie direkt betroffen gewesen, so dass er nach Amsterdam geflohen war. Sein Buch ist in der Jesuitenbibliothek des Michael-Gymnasiums in einer Originalausgabe zu sehen. Zum selben Thema liegt die 1631 von Friedrich Spee geschriebene „Cautio Criminalis“ vor. Die gegenteilige Sicht war zuvor im „Hexenhammer“ von Heinrich Institoris vertreten worden (1486) - auch das Buch ist in Münstereifel vorhanden.

Köln um 1499.Daneben gibt es aber weitere bibliophile Schätze zu bestaunen: U. a. das dreibändige Werk von Isaac Newton „Isaaci Newtoni Opuscula Mathematica, Philosophica et Philologica“ (1744), die bibliophile Kostbarkeit der Schedelschen Weltchronik (1493), ein Exemplar der Koelhoffschen „Cronica van der hilliger Stat van Coellen“ (1499), das handgeschriebene politische Testament von Kardinal Richelieu, den „Novus Atlas“ des Willem Blaeu von 1634, eine Urkunde von Papst Leo X. von 1520, ein Autograph des großen Reformators Philipp Melanchthon und vieles mehr.

Insgesamt umfasst die von den Jesuiten angelegte Bibliothek 23 gebundene Handschriften und 80 Wiegendrucke aus der Zeit vor 1500. Die ältesten Dokumente sind Notenblätter aus dem 11. bis 13. Jahrhundert, sogenannte Neumen. Wenn die Teilnehmer die bereitgestellten weißen Handschuhe benutzen, werden sie die Bücher sogar „begreifen“ können!

Jeder Teilnehmer / jedes Teilnehmerpaar erhält ein Exemplar des Sammelbands
„Ort der besonderen Schätze - Die Bibliothek der Jesuiten in Bad Münstereifel“.


Nach einer Mittagspause wird der Bad Münstereifeler Stadthistoriker Harald Bongart durch die wunderschöne Altstadt führen. Beginn ist um 13:00 Uhr vor der Stiftskirche.

Samstag, 23. Februar 2019 um 9:30 Uhr
(Treffpunkt vor dem St. Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel)

Gebühren: 25,00 Euro (inkl. Buch pro Teilnehmer oder Teilnehmerpaar und Stadtführung)

Anmeldung unter  » www.vhs-voreifel.de

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Karl Günter Tenberken: „Beethoven - ein moderner Künstler“

Beethoven - ein moderner Künstler.

Unter dem Eindruck der ersten privaten Uraufführung von Beethovens dritter Sinfonie schrieb der Musikkritiker der Leipziger Allgemeinen Musikzeitung im Februar 1805:
„ ... Referent gehört gewiss zu Hrn v. Beethovens aufrichtigsten Verehrern; aber bei dieser Arbeit muss er doch gestehen, des Grellen und Bizarren allzu viel zu finden, wodurch die Übersicht äußerst erschwert wird und die Einheit ganz verloren geht ...“

Was den Rezensenten so irritierte, war für die damalige Zeit etwas so vollkommen Neues und Revolutionäres, dass selbst wohlwollende und musikalisch gebildete Hörer zunächst mit Unverständnis reagierten. Diese Sinfonie widersprach in Struktur und Ausdruck weitgehend dem musikalischen Entwicklungsstand der damaligen Zeit und den Hörerfahrungen und Erwartungen des allgemeinen Publikums. Und erst allmählich stellte sich bei Musikern, Musikexperten und Publikum ein Verständnis ein.

Im Vortrag soll das Revolutionäre und weit in die Zukunft Weisende der kompositorischen Gestaltung in einer detaillierten Höranalyse des ersten Satzes der Sinfonie - auch in Vergleichen mit Musikbeispielen der damaligen Zeit und der Musik des 20. Jahrhunderts - hörbar und verständlich gemacht werden.

Dienstag, 12. März 2019 um 20:00 Uhr
(kreaforum, 53913 Swisttal-Morenhoven, Eichenstraße 3)

Eintritt: 5,00 Euro  /  an der Abendkasse

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Heinz-Günther Habbig:
„Führung durch den Geburtsort der weltberühmten Klais-Orgeln“

- Samstag, 16. März 2019 um 14:00 Uhr
- Samstag, 23. März 2019 um 14:00 Uhr

(Treffpunkt: Klais Orgelbau, Kölnstraße 148, 53111 Bonn)

Gebühren: 15,00 Euro

Vorverkauf am 02. Februar im Anschluss an die Orgelführung in St. Nikolaus, Morenhoven!
Restkarten ab 07. Februar über unseren Online-Shop erhältlich!

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